Kunst

– Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar. –

Paul Klee

Bilder können ohne Worte erzählen, Bilder können lügen, Bilder können eine unausgesprochene Wahrheit enthüllen.
Bilder haben mittlerweile in unserer Kultur und Gesellschaft, in der privaten und öffentlichen Kommunikation einen enormen Stellenwert erlangt. Sie beeinflussen ganz wesentlich unser
Wissen und unsere Vorstellung von der Welt.
Sprechen wir im Kunstunterricht von ,,Bildern“, so sind damit nicht nur deine Selfies der letzten Woche gemeint, sondern auch verschiedenste Werke aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Plastik, Fotografie und Film, Design, Architektur, Medien und Alltagskultur (z.B. Mode).
In der konstruktiven Auseinandersetzung mit derartigen Bildern sollst du als Schüler oder Schülerin die Fähigkeit erlangen, Bilder bewusst und differenziert wahrzunehmen, mit unterschiedlichen Sinnen zu erleben, zu verstehen, zu erklären. Und natürlich auch Bilder in verschiedensten Formen selbst zu gestalten, dich durch Bilder auszudrücken.
Diese Schulung der Sinneswahrnehmung und Gestaltungsfähigkeit gehört außerdem zu den wesentlichen Grundlagen des allgemeinen Denk- und Handlungsvermögens. Man kann nicht gut denken, wenn man nicht wahrnehmen und gestalten kann. Dazu braucht es Kreativität und Phantasie! Und der wird im Kunstunterricht Raum gegeben.
Höhlenmalereien aus der Steinzeit zeugen davon, dass sich Menschen bereits seit Urzeiten gestalterisch mit ihrer Umwelt auseinandersetzen.
Im Kunstunterricht setzt auch du dich gestalterisch mit deiner Umwelt auseinander und zwar in den großen Themenbereichen Bild des Menschen, Bild des Raumes, Bild der Dinge und Bild der Zeit.
Je nach Jahrgangsstufe liegt der Schwerpunkt mal in dem einen oder anderen Bereich.

Die Kunstlehrerinnen am Gymnasium Rhauderfehn wünschen dir dabei viel Phantasie und eine Menge ungewöhnlicher Ideen!


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